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Habitus als Ressource der (Nicht-)Teilnahme an Weiterbildung. Überlegungen am Beispiel der Alphabetisierungsforschung

Authors:

Helmut Bremer ,

Natalie Pape

Abstract

Der Artikel schließt an die Debatte um Ressourcen für Weiterbildungsbeteiligung an. Dabei wird argumentiert, dass "objektive" Ressourcen, die für Weiterbildung "theoretisch" relevant sind, erst in Verbindung mit den subjektiven Relevanzsetzungen des Habitus zur Teilnahme führen. Um dies zu verdeutlichen, wird auf eine qualitativ-empirische Studie aus der Alphabetisierungsforschung zurückgegriffen. Letztere zeigt, dass die Aufnahme eines Alphabetisierungskurses vor allem dann in den Blick gerät, wenn die milieutypische Lebenspraxis bedroht ist oder die des (angestrebten) Milieus sonst nicht realisiert werden kann. "Objektive" Ressourcen wie ökonomisches, kulturelles und soziales Kapital sowie Zeit und Raum sind für Weiterbildungsteilnahmen selbstverständlich sehr bedeutsam. Aber davon kann noch nicht auf Teilnahme geschlossen werden. Zudem kann der Habitus als sozial und biographisch erworbenes Bewertungs- und Handlungsprinzip auch zu einer Ressource der verweigerten Weiterbildungsteilnahme werden.
How to Cite: Bremer, H. and Pape, N., 2019. Habitus als Ressource der (Nicht-)Teilnahme an Weiterbildung. Überlegungen am Beispiel der Alphabetisierungsforschung. Hessische Blätter für Volksbildung, (4).
Veröffentlicht am 15 Dec 2019.

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