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Semantiken von Inklusion: Benennungspraktiken an vhs unter der Agenda inklusiver Erwachsenenbildung

Authors:

Silke  Schreiber-Barsch ,

Emma Fawcett

Abstract

Der Beitrag widmet sich der Frage, wie die Forderung der bildungspolitischen Inklusions-Agenda nach der Bereitstellung inklusiver Lehr-Lernsettings auf der Einrichtungsebene der Erwachsenenbildung, hier: bei Volkshochschulen, derzeit institutionell beantwortet wird. Aktuelle Beispiele deuten mit den bei Volkshochschulen verwendeten Semantiken von Inklusion eine sog. Didaktisierung von Inklusion als Modus der Operationalisierung an. Dies prüft der Beitrag empirisch über programmanalytische Verfahren, die explorativ auf eine Rekonstruktion von Benennungspraktiken zielen. Als Dilemma des professionell-pädagogischen Handelns verbleibt, so unser Fazit, die Reproduktion von defizitärer Besonderung einerseits und die Gefahr einer Entpolitisierung der Inklusions-Agenda andererseits.
How to Cite: Schreiber-Barsch, S. and Fawcett, E., 2019. Semantiken von Inklusion: Benennungspraktiken an vhs unter der Agenda inklusiver Erwachsenenbildung. Hessische Blätter für Volksbildung, (1), pp.18–30. DOI: http://doi.org/10.3278/HBV1901W018
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Veröffentlicht am 15 Mar 2019.

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