Nachruf – Rezension

Service

Hessischer Volkshochschulverband e. V. (hvv) (Hrsg.)

Hessische Blätter für Volksbildung (HBV) – 2022 (2)

DOI: 10.3278/HBV2202W009

ISSN: 0018-103X    wbv.de/hbv    hessische-blaetter.de

Nachruf – Rezension

Nachruf: Günther Dohmen

Martha Friedenthal-Haase

Günther Dohmen, Pädagoge, Schriftsteller, bildungspolitischer Akteur, engagierter Demokrat, Weltbürger und Weltreisender der Erwachsenenbildung, ist am 14. Januar 2022 im 96. Lebensjahr in Tübingen gestorben.

Wollte man versuchen, Günther Dohmens Werk und Wirken durch Kurzformeln zu charakterisieren, so würden wohl Begriffe wie „selbstgesteuertes“ und „lebenslanges Lernen“, „Medienverbund“ und „Fernstudium“, „Offenheit und Integration“ und „Lernende Region“ fallen. Nicht fehlen dürften „Bürgerbildung für die Demokratie“, „Bildung für Europa“ und „internationale Bildung“. Seine Leitideen hat er aus einer gründlichen Kenntnis der „Großen Texte“ entwickelt, der Texte einer humanistischen Philosophie und Theorie der Bildung sowie der der Literatur und der Geistesgeschichte. Wollte man seine Persönlichkeit als Hochschullehrer, als Kollege und als verantwortlicher Zeitgenosse knapp bezeichnen, so wären wohl die Spannweite seiner Interessen und Kenntnisse, die Tiefe und Weite seiner Bildung, sein Sinn für Poesie und für verantwortete Praxis, die Unabhängigkeit seines Denkens, seine Achtung vor dem Lernstreben eines jeden Menschen, seine Toleranz und Rücksichtnahme gegenüber dem anderen und sein Vertrauen in den „Bildungstrieb“ eines jeden Menschen zu nennen. Keineswegs fehlen dürfte der Hinweis auf eine ungewöhnliche Tatkraft sowie auf seinen Willen und Mut zu Reformen – nicht nur kleinen, sondern auch groß angelegten Reformen. Am Rande erwähnt seien seine Abneigung gegen jedweden autoritären Führungs- und Lehrstil, seine Ungeduld mit unbegründeten Routinen des Denkens und Handelns, mit umständlichen bürokratischen Prozeduren sowie anmaßendem Gebaren aller Art.

In einem ersten Ansatz zu einer Charakterisierung mögen solche Kurzformeln erlaubt sein; sie sagen jedoch nur wenig, wenn nicht auch über Entwicklung, Leistung und Leben im Einzelnen berichtet wird. Günther Dohmen wurde am 8. April 1926 in Heidelberg als Sohn eines Arztes geboren. Beides, der Ort der Herkunft wie auch der Beruf des Vaters, haben für seine Entwicklung eine Bedeutung gehabt: Heidelberg als Stätte des freien Geistes und der Musen, nach deren Flügelschlag er immer Sehnsucht verspürte, das väterliche ärztliche Tun als Vorbild für die Praxis des Helfens, für das Ethos, etwas in Ordnung bringen, etwas reformieren zu wollen, damit ein besseres Leben möglich wird. Prägend wurde die Erfahrung des Zweiten Weltkriegs, in dem Dohmen als Flakhelfer und Sanitäter überlebte. Im Jahre 1945 konnte er ein neues Leben beginnen, mit großem innerem Aufschwung, endlich frei von der mörderischen Nazidiktatur und frei zu kritischer Neubesinnung. Sein Studium in Heidelberg von 1946 bis 1951 stand unter den Zeichen des Neubeginns und des Aufbaus. Die Freiheit, seinen ausgreifenden geistigen Interessen zu folgen, bot ihm diese Universität, die noch unberührt von den vielen Vorschriften und Formeln der späteren Studienreformen war. Ein wissensdurstiger, wacher Geist konnte sich damals alle Fächer aussuchen, zu denen es ihn hinzog – das waren die Germanistik, die Geschichte, die Anglistik, die Philosophie und die Pädagogik – und konnte bei den bedeutendsten Lehrern seiner Wahl hören, wie etwa bei dem Philosophen Karl Jaspers, einem der Impulsgeber für Dohmens späteres Wirken.

Einem anderen Impulsgeber, einem universellen Geist, widmete er seine (nach dem ersten Staatsexamen für das Höhere Lehramt ausgearbeitete) umfangreiche, 324 Seiten starke Dissertation über „Die Bedeutung des ‚poetischen Bildungstriebs‘ für das Selbstverständnis Goethes“. Mit der Erarbeitung des Konzepts eines „Bildungstriebs“ hatte Dohmen ein Lebensthema gefunden, das er in späteren Jahren auf kreative, überraschende und moderne Weise abwandelte als ein zündendes Moment seiner Reformvorhaben, bei denen es immer darum ging, die Voraussetzungen für die Entfaltung des Selbstbildungsstrebens zu schaffen.

Bevor die Reformen auf der Höhe seines Lebens zu nennen sind, ist jedoch die sich immer wieder ereignende Verflechtung dieser Biografie mit Wendepunkten der deutschen Geschichte anzusprechen. Dohmen war nicht nur ein intensiv forschender, sondern ein politisch engagierter Student, der AStA-Vorsitzender in Heidelberg und Vorsitzender der verfassten Studentenschaft für die Länder Baden und Württemberg wurde. Als solcher erweckte er die Aufmerksamkeit von Konrad Adenauer, der wissen wollte, wie die aktive Jugend denkt, ihn zu Gesprächen einlud und dann veranlasste, dass dieser Repräsentant der deutschen Studentenschaft vom 1. September 1948 bis zum 8. Mai 1949 als Beobachter an den Beratungen des Parlamenta­rischen Rats teilnahm. Die Entstehung des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland in den verschiedenen Stadien miterlebt zu haben, war für Dohmen ein unverlierbarer Eindruck, ein bleibender Fundus seines politischen Denkens und seines lebenslangen Engagements für die Demokratie.

Nur summarisch sei im Weiteren über die Etappe seiner Entwicklung nach der Promotion berichtet. Nach einer vierjährigen Phase als Studienrat und Fachleiter für Politische Bildung folgten Jahre der Lehrtätigkeit als Dozent und Lehrbeauftragter in Karlsruhe, Heidelberg und Tübingen, wo er sich 1963 für Erziehungswissenschaft habilitierte. Es folgten Professuren an den Pädagogischen Hochschulen Karlsruhe und Reutlingen und schließlich die Berufung an die Universität Tübingen 1966. Mit seiner Habilitationsschrift, einer historischen Untersuchung über den deutschen Bildungsbegriff und die Entwicklung seines Verhältnisses zur Schule (1964 in zwei Bänden publiziert), hat er ein bildungshistorisches Standardwerk vorgelegt.

Für Dohmen war ein Erkenntnisziel erreicht, das ihn auf einen neuen Weg führte. Fortan galt sein theorie- und praxisgeleitetes Interesse an der Reform der Bildung nicht mehr der Institution der Schule und dem Lernen im Kindes- und Jugendalter, sondern dem außerschulischen Bereich und dem Lernen im ganzen Lebenslauf. Von nun an stand im Zentrum seines Wirkens die Erwachsenenbildung. Von großer Fülle sind seine Projekte, Aufgaben und Leistungen in diesem neuen Gebiet und nur Weniges davon kann als Beispiel herausgehoben werden. Zum Wichtigsten darunter gehört die 1967 gelungene Gründung des Deutschen Instituts für Fernstudien (DIFF), das er bis 1979 leitete und in dem er Projekte für ein neues Lernen im Medienverbund realisierte. Große Breitenwirkung kam dem von Dohmen initiierten Funkkolleg zu, dessen Materialien in der Bundesrepublik gelesen wurden – im Rahmen eines regulären Studiums oder auch unabhängig davon in individuellem Selbststudium. In verschiedener Hinsicht bahnte das DIFF neue Wege und erprobte neue Ansätze, unter denen das von Jost Reischmann in der Forschung begleitete „Zeitungskolleg“ genannt sei, ein Ansatz des Wissensangebots, informell und beiläufig im Zuge der täglichen Zeitungslektüre zu rezipieren. Nicht „Krücken“ für die Bildung, sondern „Brücken“ für ein neues Lernen wollte Dohmen bauen und nahm vieles von dem vorweg, was heute, zumal in den Zeiten der Pandemie, zunehmend allgemein als überlebenswichtig erkannt wird, nämlich einem jeden Menschen medienvermittelt eine hochwertige Bildung zu ermöglichen, unabhängig von den Schranken von Zeit und Raum. Dabei ging es ihm um die förmliche Anerkennung des individuellen informellen Lernens durch die Institutionen und ihre „Gatekeeper“ auf dem Weg zu Berufszielen, Erfolg, persönlicher Bestätigung und wirkungsvoller gesellschaftlicher Beteiligung.

Das Jahr 1979 bezeichnet den Beginn eines neuen Vorhabens: das Projekt der Weiterentwicklung von Erwachsenenbildung als Wissenschaftsdisziplin. Nach Ablehnung eines Auslandsrufs (nach Klagenfurt in Österreich) erhielt er 1979/80 durch die Universität Tübingen die Gelegenheit, am Institut für Erziehungswissenschaft (II) einen eigenständigen Arbeitsbereich „Erwachsenenbildung/Weiterbildung“ zu gründen, wo er im Zeitraum von 1980 bis 1994 eine anregende Lehrtätigkeit entfaltete. Stets bereichert durch bildungspolitische und pädagogisch-andragogisch praktische internationale Zusammenarbeit entwickelte er das Fach weiter, auch dadurch, dass er drei seiner Mitarbeiter zur Habilitation führte.

Dohmens bildungspolitische, verbandspolitische und internationale Tätigkeit als Experte und Berater von Bundesministerien und Parlamentsausschüssen, als Vorstandsmitglied in führenden Fachverbänden, im Deutschen Volkshochschulverband, als Ghostwriter für Bildungspolitiker verschiedener parteipolitischer Richtung, als Akteur auf der großen Bühne der Erwachsenenbildung, u. a. im Europarat, bei der OECD und durch Mitgliedschaft in der deutschen UNESCO-Kommission, kann in ihrer Wirkung kaum überschätzt werden. Eine eigene Chance zu kulturpolitischem Wirken im nationalen Kontext wurde Günther Dohmen durch die deutsche Wiedervereinigung eröffnet. Seine „Thesen zur deutsch-deutschen Volkshochschulkooperation“ von 1990 sind Ausdruck seines politischen Weitblicks und unermüdlichen Einsatzes für die Erhaltung der Volkshochschulen im Osten und einen innerdeutschen kulturellen Wandel auf der Grundlage gegenseitigen Respekts.

Eine Vorstellung von dem Reichtum seines praktischen und wissenschaftlichen Wirkens kann ein Blick auf die Auszeichnungen und Ehrungen vermitteln, von denen nur einige genannt seien, wie die Verleihung des UNO-Preises für seine Arbeit „Die Aufgabe der Erziehung bei der Förderung internationalen Verstehens“ 1955, die Verleihung der Ehrendoktorwürde durch die britische „Open University“ 1981, die Wahl in die „International Adult and Continuing Education Hall of Fame“ 1999, die verschiedenen Ehrenbürgerschaften und Ehrenvorsitze, die Verleihung der Ehrennadel des Landes Baden-Württemberg und des Bundesverdienstkreuzes I. Klasse am Bande. Anlässlich seines 65. Geburtstags haben Kollegen, Freunde und Schüler ihn durch eine heute noch sehr lesenswerte Festschrift mit dem bezeichnenden Titel „Erwachsenenbildung im Kontext. Beiträge zur grenzüberschreitenden Konstituierung einer Disziplin“ geehrt.

Seine Tatkraft blieb ihm lange erhalten, die umfangreiche Liste seiner Veröffentlichungen und Beteiligungen, sei es durch Vorträge, Entwicklungsprojekte und Beratung, wuchs nach der Emeritierung weiter. In seinen letzten Lebensjahren wandte er sich einem „Altershobby“ zu, der politisch-didaktischen Poesie, indem er Denkanstöße eingängig in Reimen präsentierte und in dieser verblüffenden Form weiterhin ein kluger Kommentator des Zeitgeschehens war. Jede Erwähnung der einen Leistung scheint eine andere ungerechtfertigt in den Schatten zu stellen. Jedoch darf eine für ihn charakteristische Altersleistung, in der sich fachliches Können anspruchsvoll und zugleich massenmedial, dabei menschlich gewinnend, noch einmal in einem großen Zusammenhang vermittelt, nicht übergangen werden. Es sind die 2005 erstmals und später wiederholt ausgestrahlten Fernsehsendungen „Stationen der Pädagogik“, in denen Dohmen im Gespräch mit Walter Flemmer die großen Denker der Pädagogik mit ihren Texten vorstellte: darunter Comenius und Pestalozzi, Rousseau und Humboldt, Goethe und Schleiermacher, Herbart und Herder. Alle 13 Sendungen sind sehenswert, hörenswert und einzigartig charakteristisch für Günther Dohmen, dessen Ideen fortleben, dessen sich stets erneuernder origineller Beitrag jedoch fehlen wird – im Fach der Erziehungswissenschaft, im Gebiet der Erwachsenenbildung/Weiterbildung, in der politischen Bildung und weit darüber hinaus.

Rezension

Hans-Werner Sinn (2021). Die wundersame Geldvermehrung: Staatsverschuldung, Negativzinsen, Inflation. Herder.

Udo Freier

In der Publikation von Hans-Werner Sinn geht es um die Ausweitung der Geldmenge in der Eurozone durch zunehmende Verschuldung, ein aktuelles Problem der Wirtschaftspolitik. Dies soll hier kurz in seiner Relevanz für die Erwachsenenbildung beleuchtet werden.

Wer ist der Autor? Im Ranking der bekanntesten und einflussreichsten Ökonomen rangiert Prof. Hans-Werner Sinn seit Jahren unter den ersten zehn; von 1999–2016 war er Präsident des ifo Instituts für Wirtschaftsforschung.

Welche aktuelle politische Brisanz das Thema hat, zeigt beispielsweise die Auseinandersetzung der Parteien bei der letzten Bundestagswahl, wo die Frage nach der Aufhebung oder Beibehaltung der Schuldenbremse grundsätzliche Unterschiede zwischen den Parteien gezeigt hat. Das Ergebnis schließlich war eine Richtungsentscheidung der Wählerinnen und Wähler.

Dass es mit dem Wirtschaftswissen unserer Jugendlichen und Erwachsenen schlecht bestellt ist, hat jüngst wieder die Tagesschau berichtet: 44 % der befragten jungen Erwachsenen konnten mit dem Begriff Inflationsrate nichts anfangen, 31 % konnten nicht erklären, was eine Aktie ist. Dieses Beispiel zeigt, welche Aufgabe die rund 900 Volkshochschulen als wichtigster Träger der Erwachsenenbildung bei der Vermittlung von Wirtschaftswissen haben. Davon später mehr.

Worum geht es in dem Buch? Schulden können in einer Volkswirtschaft sinnvoll sein, wenn damit Investitionen getätigt werden, die ein Land zukunftsfähiger machen, beispielsweise durch die Gewinnung von Solarenergie oder durch neue Verkehrswege. Oder auch, um Gefahren abzuwenden, beispielsweise Folgen der Corona-Epidemie. Dabei wird neues Geld geschaffen, die Geldmenge vergrößert sich, was in Maßen kein Problem ist. Durch die sehr unterschiedlichen politischen Präferenzen der 19 Euroländer und die äußerst komplexe Konstruktion des Euro mit seinen verschiedenen Verschuldungsmechanismen können aber damit für die Gegenwart und besonders für die Zukunft erhebliche Risiken auf die EU-Staaten zukommen. Gemeint sind hier Unterstützungsprogramme von mehreren Billionen Euro. Die Gefahren durch diese neuen Schulden werden aber je nach politischer Couleur in den einzelnen EU-Staaten sehr unterschiedlich oder auch gar nicht gesehen. Hier eine These des Autors:

Die südlichen EU-Länder präferieren – im Gegensatz zu den nördlichen EU-Ländern – eine großzügige Geldbeschaffung durch Staatsverschuldung über die EU zur Lösung ihrer binnenwirtschaftlichen Probleme (z. B. die Corona-Hilfen). Der Widerstand der deutschen Bundesbank und der nördlichen Euroländer ist durch den EU-Austritt Großbritannien schwächer geworden. Hinzu kommt, dass Politiker*innen oft dazu tendieren, neue Staatsausgaben mit Schulden statt mit Steuern zu finanzieren, weil so die Belastung für die Bürger und Bürgerinnen nicht mehr unmittelbar spürbar wird. Dazu kommen beliebte, sehr oft schuldenfinanzierte Wahlversprechungen und Wahlgeschenke.

Durchschauen die Menschen diese Zusammenhänge? Womit wir wieder bei den Aufgaben der Erwachsenenbildung wären. Welche Folgen hat die zunehmend ausufernde Verschuldung innerhalb der EU? Die Schuldenlast muss zurückgezahlt werden von Bürgerinnen und Bürgern, die sich gegen die neuen Schuldenaufnahmen nicht wehren können, da sie noch gar nicht geboren sind. Zukünftige Generationen, die dann aus einer viel kleineren Zahl von Berufstätigen bestehen, die gleichzeitig neben der Schuldentilgung auch eine immer größere Zahl von Rentnerinnen und Rentnern mit immer längerer Rentenbezugsdauer zu unterhalten haben. Die Zahl der Berufstätigen wird bei einer Geburtenrate von zurzeit 1,5 Kindern pro Frau weiter abnehmen. Notwendig wären aber 2,1 Kinder für eine mindestens gleichbleibende aktive Bevölkerungszahl! Gleichzeitig müssen beispielsweise die Substitution für den billigen Atom-, Gas- und Kohlestrom und weitere Maßnahmen zum Klimaschutz finanziert werden, was eine weitere Generationenaufgabe bedeutet.

Ein Leitgedanke der Allgemeinen Weiterbildung ist „Menschen in ihrer Handlungs- und Urteilskompetenz zu stärken und ihnen aktive gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen und Kompetenzen im Sinne einer zukunftsfähigen Gestaltung der Gesellschaft zu fördern“ (DVV, 2021). Hierzu sind große Anstrengungen durch die Träger von Erwachsenenbildung erforderlich. Es wäre hier völlig unzureichend, politische Sachverhalte nur deskriptiv-hermeneutisch zu vermitteln. Das Buch von Prof. Sinn zeigt, wie eine notwendige kritische Auseinandersetzung aussehen kann, die Mängel und Widersprüche in unserer Gesellschaft offenlegt und zum Nachdenken zwingt. Nur eine solcher Diskurs kann zu einer verantwortlichen „zukunftsfähigen Gestaltung“ befähigen. Dem Buch „Die wundersame Geldvermehrung“ ist in der politischen Erwachsenenbildung ein größtmöglicher Erfolg zu wünschen.

Literatur

DVV (2021, 23. März). Volkshochschulen fordern ganzheitliches Verständnis von Weiterbildung: Lebenslanges Lernen gilt nicht nur für den Beruf. Langjähriger DVV-Direktor als Vorbild der Weiterbildung ausgezeichnet [Pressemeldung]. https://www.volkshochschule.de/pressemitteilungen/weiterbildungstag-vhs-fordern-ganzheitliches-verstaendnis-von-weiterbildung.php