Artikel einreichen Werden Sie ein Gutachter

Redaktionspolitik

Peer-Review-Prozess

Alle Einreichungen werden zunächst von einem Redakteur oder einer Redateurin bewertet, der bzw. die entscheidet, ob der Artikel für eine Begutachtung durch Fachkollegen oder -kolleginnen geeignet ist oder nicht. Einreichungen, die als geeignet für ein Peer-Review erachtet werden, werden zwei oder mehr Fachexperten bzw. -expertinnen anonymisiert zugewiesen, die den Artikel auf Klarheit, Gültigkeit und solide Methodik hin beurteilen. Wenn keine geeigneten Experten bzw. Expertinnen außerhalb der Zeitschrift gefunden werden können, können Mitglieder des Redaktionskomitees gebeten werden, eine Begutachtungsaufgabe zu erledigen.

Die Zeitschrift arbeitet mit einem double-blind Peer-Review-Verfahren. Die Begutachtungsphase dauert voraussichtlich sechs bis acht Wochen, wobei dies je nach Verfügbarkeit der Gutachtenden variieren kann. Die Gutachtenden werden gebeten, ein formatives Feedback zu geben, auch wenn ein Artikel nicht für die Veröffentlichung in der Zeitschrift geeignet erscheint.

Auf der Grundlage der Berichte der Rezensent:innen wird die Redaktion eine Empfehlung zur Ablehnung, zu kleineren oder größeren Überarbeitungen oder zur Annahme abgeben. Die redaktionelle Gesamtverantwortung liegt bei den beiden Chefredakteur:innen der Zeitschrift, die von einem fachkundigen, nationalen Redaktionsausschuss unterstützt werden.

Mitglieder des Redaktionsteams können eigene Beiträge bei der Zeitschrift einreichen. In Fällen, in denen eine Autorin oder ein Autor mit der Zeitschrift in Verbindung steht, wird sie bzw. er von allen redaktionellen Aufgaben für diesen Beitrag entbunden und einem anderen Mitglied des Teams die Verantwortung für die Überwachung der Begutachtung durch Fachkolleg:innen übertragen.
Ein konkurrierendes Interesse muss ebenfalls innerhalb der Einreichung und jeder daraus resultierenden Veröffentlichung erklärt werden.

Die Gutachtenden werden gebeten, zu den unten aufgeführten Themen und Richtlinien Stellung zu nehmen.

  • Inhalt: Passt der Artikel in den Rahmen der Zeitschrift? Ist die Einreichung originell, relevant und wissenschaftlich genau? Ist die Tiefe des Verständnisses der Autorin/ des Autors für die recherchierten Themen ausreichend? Sind die Quellen und Referenzen angemessen? Wurde die vorhandene Wissensbasis erforscht und darauf aufgebaut? Sind die gewählten Methoden angemessen, und sind sie und die Evidenzbasis angemessen genutzt worden? Spiegelt die Schlussfolgerung die Argumentation im Haupttext wider und bringt etwas Neues in die Debatte ein?
  • Struktur und Argumentation: Fasst der Abstract die Argumente in knapper und genauer Form zusammen? Ist das Manuskript logisch strukturiert und fließen die Argumente kohärent? Gibt es in der Einleitung genügend Hinweise auf die Methodik und sind die Argumente vollständig belegt und begründet? Weist die Einleitung die Argumente in logischer Weise aus und fasst die Schlussfolgerung die Argumente angemessen zusammen?
  • Abbildungen/Tabellen: Veranschaulicht die Verwendung von Tabellen, Diagrammen, Abbildungen oder Karten durch die Autorin/den Autor die Argumente und stützt die Beweisgrundlage? Ist die Qualität der Formatierung und Präsentation angemessen?
  • Formatierung: Entspricht die eingereichte Datei den für die Zeitschrift aufgeführten allgemeinen Autorenrichtlinien?
  • Sprache: Ist der Text gut geschrieben und frei von Jargon? Bitte kommentieren Sie die sprachliche Qualität und den Bedarf an grammatikalischen Verbesserungen.

Vorabveröffentlichung

Die Zeitschrift erlaubt es den Autorinnen und Autoren nicht, Entwürfe ihrer Arbeit auf einem geeigneten Preprint-Server zu hinterlegen. Dies ist in der Regel unproblematisch, da in diesem Bereich der Forschung Preprints ohnehin nicht üblich sind.

Orcid

Die Zeitschrift empfiehlt allen Autor:innen, die einen Beitrag einreichen möchten dringend, sich bei Open Researcher and Contributor Identifier (ORCID) zu registrieren. Die Registrierung bietet eine eindeutige und dauerhafte digitale Kennung für Ihr Konto, die eine genaue Zuordnung von Beiträgen ermöglicht und die Auffindbarkeit der veröffentlichten Papiere verbessert, sodass sichergestellt ist, dass der richtige Autor bzw. die richtige Autorin die Anerkennung für seine bzw. ihre Arbeit erhält. Da die ORCID-Nummer während der gesamten Lebensdauer des Kontos gleich bleibt, haben Änderungen des Namens, der Zugehörigkeit zu einem Institut oder des Forschungsgebiets keine Auswirkungen auf die Auffindbarkeit der früheren Arbeit eines Autors/einer Autorin und erleichtern die Korrespondenz mit Kolleg:innen.

Die Zeitschrift ermutigt alle korrespondierenden Autor:innen, ein ORCID in ihre einreichenden Autorendaten aufzunehmen, während Co-Autoren und -Autorinnen empfohlen wird, ein ORCID aufzunehmen. Die ORCID-Nummern sollten bei der Einreichung zu den Personendaten hinzugefügt werden. Sie werden bei Annahme des eingereichten Bieitrags mit veröffentlicht.

Reproduzierbarkeit

Open Data

Die Zeitschrift ermutigt die Autorinnen und Autoren dazu, alle mit ihrer Einreichung verbundenen Daten gemäß den FAIR-Prinzipien (Findable, Accessible, Interoperable, Reusable) offen zugänglich zu machen. Dies sollte mit einer Erklärung zur Datenverfügbarkeit innerhalb des eingereichten Papiers verknüpft werden.

Was ist eine Datenverfügbarkeitserklärung? Eine Datenverfügbarkeitserklärung teilt den Lesenden mit, wo die mit einem Paper verbundenen Daten verfügbar sind und unter welchen Bedingungen auf die Daten zugegriffen werden kann. Sie enthält auch (gegebenenfalls) Links zum Datensatz.

Wenn die Daten nicht mit der Zeitschriftenveröffentlichung zur Verfügung gestellt werden, sollte eine Erklärung der Autorin bzw. des Autors vorgelegt werden, die die Gründe dafür erläutert. Daten, die aus anderen Quellen bezogen wurden, müssen entsprechend gutgeschrieben werden.

Strukturierte Methoden

Da traditionell enthaltene Materialien und Methoden in Beiträgen oft nicht detailliert aufgeführt werden, können Lesenden den Forschungsprozess oft nicht vollständig beurteilen. Daher ermutigt die Zeitschrift Autorinnen und Autoren, detaillierte Beschreibungen ihrer strukturierten Methoden in offenen Online-Plattformen zu veröffentlichen: Durch die schrittweise Beschreibung der in der Studie verwendeten Methoden erhöht sich die Chance der Reproduzierbarkeit und Nutzbarkeit, während die Autorinnen und Autoren gleichzeitig auf ihren eigenen Werken aufbauen und zusätzliche Anerkennung und Zitate erhalten können.

Richtlinien für Rubriken

In eigener Sache

  • Offene Einreichungen
  • Indiziert
  • Begutachtet

Wissenschaft

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  • Indiziert
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Bildungspraxis

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Service

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Quicklinks