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Professionalität - Studiengänge der Erwachsenenbildung -

Ausgabe 1 - 2020


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Professionalität und Studiengänge der Erwachsenenbildung

Die Zugangswege zum Feld der Erwachsenenbildung/Weiterbildung sind vielgestaltig und entsprechen in ihrer Fülle und Heterogenität dem vielgestaltigen und dynamischen Berufs- und Handlungsfeld selbst. Die Einführung des Diplomstudiengangs Erziehungswissenschaft Ende der 1960er Jahre und dessen Ablösung durch Bachelor- und Masterstudiengänge im Rahmen der Schaffung eines europäischen Hochschulraums Ende der 1990er Jahre sind jeweils einher gegangen mit einem Professionalisierungsschub auf verschiedenen Ebenen. Dennoch sind Erwachsenenbildungswissenschaft wie -praxis nach wie vor mit der Frage befasst, was das spezifische professionelle Wissen und Können von Erwachsenenbildner*innen ausmacht, wie Tätigkeits- und Kompetenzprofile aussehen oder wie diese professionellen Kompetenzen erworben und weiterentwickelt werden können.

Die Hessischen Blätter 1/2020 greifen das Thema unter zwei Perspektiven auf, die sich in der Zweiteilung des Heftes widerspiegelt. Im ersten Teil steht die Entwicklung auf Studiengangsebene und somit die akademische Professionalitätsentwicklung im Vordergrund, während der zweite Teil den Fokus stärker auf konkrete erwachsenenpädagogische Felder richtet und feldspezifische Antworten auf die Frage nach der Professionalität, ihrer Sichtbarmachung und Förderung gibt. Damit konzentriert sich das Heft insgesamt auf die akademische Ausbildung sowie bestimmte Übergänge in der „Karriere“ von Erwachsenenbildner*innen (vom Studium in den Beruf; Übernahme einer Führungsaufgabe usw.) und die damit verbundenen Herausforderungen an erwachsenenbildnerische Kompetenz. Die Beiträge regen zur Diskussion an, insofern sie nicht nur die Vielfalt der Initiativen und Überlegungen zum Thema Professionalität repräsentieren, sondern ebenso die verschiedenen Positionen und Blickwinkel auf Ebene der Hochschulen, der Disziplin, der Profession und der Bildungspolitik sichtbar werden lassen.

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